auch im Krisenjahr 2009 wurde Erlenbach wieder ein gutes Stück nach
vorne gebracht. Mit großem Einvernehmen wurde die Errichtung von Kinderkrippenplätzen
und der Ganztagsschule beschlossen. Kontrovers wurden
die Themen Windkrafträder und Tempo-30-Zonen diskutiert.
Bereits in den 90er Jahren wurde eine Verkehrsberuhigung
in der Siedlung gefordert. Dem wurde zunächst durch
provisorische Straßeneinengungen und der Einführung
des Rechts-vor-Links-Verkehrs Rechung getragen. 2006
folgte der Antrag der SPD auf Einführung einer 30-Km-
Zone, welcher mit knapper Mehrheit abgelehnt wurde.
Diskussionsbedarf bei den Bürgern aus der Siedlung gab
es zu diesem Zeitpunkt nicht. Im Wahljahr 2008 forderten
alle Parteien und Gruppierungen die Einführung von
30-Km-Zonen. Eine solche wurde im September 2009,
mit knapper Mehrheit, zunächst begrenzt auf 2 Jahre,
für die Siedlung beschlossen. Auf Grund des unerwartet starken Widerstandes
der Bevölkerung wurde dem Kompromissvorschlag der Freien
Wähler mit einer großen Mehrheit von 20 zu 4 Stimmen zugestimmt.
Die Forderung, die Lindenstraße aus der 30-Km-Zone herauszunehmen,
wurde damit erfüllt.
Auch 2010 wird über die Zukunft von Erlenbach wieder kontrovers diskutiert
und manchmal über den richtigen Weg gestritten werden. Dies
ist gute demokratische Gepfl ogenheit und soll dazu führen, dass wir uns
alle in unserer Heimatstadt wohlfühlen können. Dazu tragen in hohem
Maße auch unsere Bürger und unsere Vereine bei, welche
den guten Ruf von Erlenbach weit über die Stadtgrenzen
hinaus tragen. In diesem Jahr wird unsere Weinprinzessin
Verena Waigand hierzu einen herausragenden Beitrag
leisten, in dem sie nach der Krone der Fränkischen Weinkönigin
greift. Wir wünschen Ihr für Ihre Bewerbung viel
Erfolg und die Unterstützung aller Erlenbacher.
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